Heine gets the Groove

Berliner Erstaufführung

Heine gets the Groove

Ein szenisches Heine-Konzert

Von und mit Uwe Neumann und Ian Melrose (Gitarre)

Die Texte von Heinrich Heine sind fast zwei Jahrhunderte alt und doch wirken sie frisch, modern und erstaunlich nah dran an unserem heutigen Lebensgefühl.

In der Zusammenarbeit zwischen einem Schauspieler und einem Musiker sind daraus Stücke entstanden, vom Kunstlied über Chanson und Weltmusik bis hin zum Blues und Rap(!).

Dazwischen werden in kleinen szenischen Skizzen immer wieder die wichtigen Stationen aus dem Leben Heinrich Heines erzählt und gespielt, die meisten Texte stammen aus seiner funkelnden Prosa – die neun Jahre, die der kranke Heine in Paris als Pflegefall verbringen musste und es dort seiner furchtbaren Leidenszeit zum Trotz zu einer unglaublichen Kreativität brachte, werden dabei eine besondere Rolle einnehmen.

Das Hörrohr

Das Hörrohr

von Leonora Carrington

Eine Lesung mit Anna Böttcher

Der Roman der englischen Schriftstellerin und Malerin (1917-2011) gilt noch immer als Geheimtipp.

Trotz seines surrealistischen Anscheins ist er zugleich auch höchst politisch und aktuell. Jetzt, da die Welt in den Händen älterer weißer Herrschaften zum Schlechteren zu kippen droht, lohnt es sich, dieses feministische Manifest einmal mehr zu lesen. Zumal es zugleich auch auf das Beste zu unterhalten vermag, witzig ist und ein wenig irre.