Die Deutschlehrerin Traumnovelle LEONARD COHEN
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Die Deutschlehrerin

Berliner Erstaufführung

die deutschlehrerin

Nach dem Roman von Judith W. Taschler

Bühnenfassung: Thomas Krauß

Regie: Karin Bares

Mit: Birge Schade und Markus Gertken

Die Deutschlehrerin Mathilda Kaminski und der einstige Shooting-Star unter den Jugendbuchautoren Xaver Sand treffen sich im Rahmen eines Schulprojekts wieder. Sechzehn Jahre sind seit der Trennung des einstigen Traumpaares vergangen. Viel ist passiert. Sofort nehmen sie ihr Erzählspiel von früher wieder auf. Jeder erzählt dem anderen eine Geschichte. Mathilda begibt sich in der Fiktion auf gefährliches Terrain. Xaver kontert. Wer hat das bessere Ende? Was steckt hinter dem mysteriösen Verschwinden des kleinen Jungen vor fünfzehn Jahren? Und war ihr Wiedersehen wirklich Zufall? Thomas Krauß hat den Roman von Judith W. Taschler kongenial für zwei Personen dramatisiert.

„Regisseurin Karin Bares hat die fesselnde Bühnenadaption von Thomas Krauß äußerst raffiniert mit vielen Perspektivwechseln in Szene gesetzt und führt die unterschiedlichen Handlungsebenen geschickt zusammen. (…) Und dank des intensiven Spiels von Birge Schade als Mathilda und Markus Gertken als Xaver, folgt man der immer undurchsichtiger werdenden Geschichte atemlos bis zum verblüffenden Schluss.“
Ulrike Borowczyk, Berliner Morgenpost

Fürs intime Haus am Südwestkorso, das sonderlich reuissiert mit der Dramatisierung zeitgenössischer Literatur, hat Thomas Krauß geschickt eine Bühnenfassung erstellt, die mit jeder so überraschenden Wendung der quasi parallel aufgeblätterten Geschichten die Spannung ins nahezu Unheimliche steigert. Birge Schade und Markus Gertken liefern ein eloquentes, dabei psycholgisch ziseliertes Spiel, inszeniert von Karin Bares, der erfahrenen Hausherrin und Regisseurin. Ein zunächst amüsant anfangendes, dann zunehmend beklemmendes, bitteres und böses Stück im engsten Raum. Am Südwestkorso heißt das: im kleinen Format. Oder anders: Eine auf leisen Sohlen ausgetragene Zimmerschlacht. Starker Beifall.“
Reinhard Wengierek, Kulturvolk Besucherorganisation