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Blind

Blind

von Lot Vekemans

Regie: Karin Bares

Mit: Helmut Mooshammer und Nadine Schori

„Blind“ ist ein intensives Kammerspiel der niederländischen Autorin Lot Vekemans, das weit über einen Familienzwist hinausgeht. Es ist ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Spaltung, in der Menschen oft „blind“ für die tieferliegenden Ängste und Motive ihres Gegenübers sind. Das Zweipersonenstück fokussiert sich auf die schwierige und oft schmerzhafte Beziehung zwischen einem unnachgiebigen, verwitweten Vater und seiner ihm entfremdeten Tochter und verhandelt dabei Generationenkonflikte und die Frage nach dem Wert von Fürsorge und Toleranz.

Als sich herausstellt, dass der Vater bald auf Unterstützung angewiesen sein wird, prallen unvereinbare Lebensentwürfe, alte Verletzungen und politische Ansichten aufeinander.

Das neue Stück von Lot Vekemans („Gift“, „Judas“, „Ismene, Schwester von“) sprüht vor kontroverser Zärtlichkeit. Es zeigt uns den Alltag einer Beziehung, die menschlicher und tiefer kaum sein kann.

Es ist ein ähnlich spannender Diskurs mit so glasklaren, brillanten Dialogen, wie bei Vekemans letztem Stück „Gift“, das am Deutschen Theater seit vielen Jahren zu sehen ist. Und wieder gelingt Vekemans ein grandioses Familiendrama zur Frage «Wie sollen wir miteinander leben?», Sie zeigt auf eine sehr menschliche Weise unvereinbar scheinenden Positionen, wie sie heute in vielen Familien und Freundeskreisen für Dissens und Konflikte sorgen.

Die Niederländerin Lot Vekemans gehört zu den erfolgreichsten Autorinnen im deutschen Theater.

Das Markenzeichen der meistgespielten niederländischen Dramatikerin Lot Vekemans sind kleine Kammerspiele über große Themen. Nachtkritik

Ein intensives Duell der Generationen. Ein Duell, das nachwirkt.
NDR-Hamburg-Journal

Die niederländische Autorin Lot Vekemans trifft mit ihrem Stück und den Themen den Nerv der Zeit und zeigt wie eine Gesellschaft darüber immer mehr auseinanderbricht. Das Nichtzueinanderfinden tut beim Zuschauen, trotz vieler berührender Momente, bisweilen richtig weh. SAT1

Ein hochaktueller Vater-Tochter-Konflikt, nachdenklich stimmende Unterhaltung.
Hamburger Morgenpost