Der Sittich Die Deutschlehrerin So ein Theater Vermisst! Was geschah mit Agatha Christie Traumnovelle LEONARD COHEN
We Take Berlin
Eine blassblaue Frauenschrift Drei Männer im Schnee ER IST WIEDER DA MISS DAISY UND IHR CHAUFFEUR Des wird do eh nix - Valentin

Leonard Cohen – We Take Berlin

Uraufführung

Leonard Cohen: We Take Berlin

Eine musikalisch-poetische Reise mit Songs und Texten von Leonard Cohen

Buch und Regie: Mathias Schönsee
Musikalische Leitung: Maike Rosa Vogel, Kevin Ryan
Videobearbeitung: Luis Kürschner

Mit: Christian Kerepeszki, Noëlle Haeseling, Saskia von Winterfeld, Barbara Felsenstein, Lennie Gottberg

Als Leonard Cohen seine letzte Pressekonferenz vor seinem Tod gab, teilte er der Öffentlichkeit mit: Er gedenke nicht zu sterben. Bis jetzt kann man sagen, es ist ihm gelungen. Zumindest in seiner Poesie und Musik. Jedes Wort, das Cohen zu Leben und Tod äußert, hat mindestens einen doppelten Boden, wie in vielen seiner Songs. Das Nachdenken über Glauben und die Religionen und auch das Zweifeln daran haben Cohen nie losgelassen. Er war ein ewig Suchender und hat dies auf unvergleichliche Weise in seinen Texten verarbeitet, die uns über seine unsterblichen Songs bis heute begleiten.

1960 kam Leonard Cohen zum ersten Mal auf die griechische Insel Hydra – und danach immer wieder. Eine Spurensuche. Stufe für Stufe für Stufe geht es die Treppe hinauf. Auf der Insel Hydra gibt es schließlich weder eine Straßenbahn, noch die Möglichkeit, einfach mit dem Auto vorzufahren. „Und dieser Fels lebt, ist eine göttliche Kraftquelle, die in Zeit und Raum schwebt und eine lange oder kurze Fermate der endlosen Schöpfungsmelodie bildet. Hydra war in dieser Melodie von einem großen Komponisten als Ruhepunkt geschaffen worden. Es ist einer jenen göttlichen Ruhepunkte, die es dem Musiker, wenn er die Melodie wieder aufnimmt, ermöglichen, eine völlig andere Richtung einzuschlagen.“ (Henry Miller)

Hydra versprach ihm, so sagte Cohen, Ruhe, Einsamkeit und Konzentration. Dabei halfen ihm naturgemäß auch die Drogen: „Ich habe einen Trip nach dem anderen genommen, saß auf der Terrasse in Griechenland und wartete darauf, Gott zu sehen.

„…eine fabelhafte musikalisch-theatrale Hommage…Der perfekte Cohen-Abend.“ Ulrike Borowczyk, Berliner Morgenpost

„Unter der Regie von Mathias Schönsee, der auch das Buch zum Abend geschrieben hat, gelingt den fünf Darsteller:innen eine großartige Ensembleleistung.“ Kulturvolk Blog

„Ich möchte mich explizit bedanken für die wundervolle Aufführung von „We take Berlin“! Ich habe viele Konzerte auf vielen Bühnen der Welt gesehen, aber etwas Intensiveres und Schöneres als dieses „Kunststück“ war selten dabei. Mein großer Dank an die wundervollen Künstler!“ Zuschauerin per Mail am 30.6.23